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Emissionen

Fachbegriff

Emissionen

Emissionen bezeichnen hier die Freisetzung von Gasen oder Stoffen in die Umwelt. (Treibhausgas-)Emissionen tragen zur Erhöhung der Konzentration klimaschädlicher Gase in der Atmosphäre bei – durch natürliche Prozesse oder menschliche Aktivitäten.

Relevanz im Klimaschutz

Anthropogene Emissionen, d. h. durch den Menschen verursachte Treibhausgas-Emissionen verstärken den natürlichen Treibhauseffekt und beschleunigen die globale Erwärmung. Seit Beginn der Industrialisierung ist insbesondere der Ausstoß von Kohlendioxid (CO₂) um rund 44 % gestiegen – auf Werte von über 400 ppm (parts per million). Der weltweite Ausstoß lag in den letzten Jahren bei mehr als 56 Milliarden Tonnen Treibhausgas-Äquivalent pro Jahr. Landwirtschaft, Energieversorgung und Industrie zählen zu den größten Emittenten.

Hauptverursacher und Treibhausgase

  • CO2: Resultiert aus der Verbrennung fossiler Energieträger und Industrieprozessen; langfristige Verweildauer in der Atmosphäre.
  • Methan (CH₄): Stammt vor allem aus Landwirtschaft, Energieproduktion und Deponien und gilt als besonders klimawirksam.
  • Lachgas (N₂O): Entsteht überwiegend in der Landwirtschaft durch Düngemittel und Böden; seine Klimawirksamkeit liegt etwa beim Faktor von 298 gegenüber CO2.
  • F-Gase (fluorierte Gase): Werden z. B. als Kältemittel eingesetzt und können ein sehr hohes Treibhauspotenzial aufweisen, teils tausendfach über dem von CO2.

Entwicklungen in Deutschland

Die Treibhausgas-Emissionen in Deutschland sind zwar seit 1990 deutlich gesunken: von rund 1.252 Mio. t CO₂-Äquivalent auf etwa 672 Mio. t im Jahr 2023. Um die Vorgaben des Bundes-Klimaschutzgesetzes sowie die Verpflichtungen aus dem Pariser Klimaabkommen zu erfüllen und das Ziel der Klimaneutralität bis 2045 zu erreichen, sind jedoch weitere substanzielle und kontinuierliche Emissionsminderungen erforderlich.

Minderung und technologische Ansätze

Zur Reduktion von Emissionen stehen verschiedene Maßnahmen zur Verfügung – von erneuerbaren Energien über Effizienzsteigerungen bis zu neuen Technologien. In der Industrie können Hochtemperatur-Wärmepumpen dazu beitragen, Prozesse zu dekarbonisieren: Sie nutzen vorhandene Abwärme oder erneuerbare Energiequellen und stellen Prozesswärme auf hohem Temperaturniveau bereit. Technologien wie der ThermBooster™ von SPH zeigen, dass sich auch in bisher stark fossil geprägten Branchen – etwa in der Chemie-, Papier- oder Lebensmittelindustrie – CO₂-Emissionen deutlich senken lassen.

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https://de.wikipedia.org/wiki/Treibhausgas

https://en.wikipedia.org/wiki/Greenhouse_gas_emissions 

https://www.umweltbundesamt.de/daten/umweltindikatoren/indikator-emission-von-treibhausgasen 

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