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DECA-Award für AHEAD-Projekt

Schräge Frontansicht der Hochtemperatur Wärmepumpe ThermBooster von SPH

Photo © Takeda

Auszeichnung bestätigt Potenzial von Hochtemperatur-Wärmepumpen

ThermBooster™ spart 1.600 Tonnen CO₂ bei Takeda Wien ein

Das AHEAD-Projekt der international tätigen Pharmagruppe Takeda, bei dem SPH als Technologiepartner beteiligt war, wurde mit dem DECA-Award ausgezeichnet. Die DECA (Dienstleister Energieeffizienz und Contracting Austria) ist die Interessenvertretung der österreichischen Energiedienstleister und prämiert jährlich Projekte, die einen relevanten Beitrag zu Energieeffizienz und Dekarbonisierung leisten. Ausgezeichnet werden Vorhaben, die technologisch wegweisend sind, ein hohes Einsparpotenzial bieten und sich breit in der Industrie anwenden lassen. Herzstück der Technologie ist die Hochtemperatur-Wärmepumpe ThermBooster™ von SPH.

Im Projekt AHEAD, durchgeführt von Takeda und dem AIT (Austrian Institute of Technology), wird der ThermBooster™ zur Dampferzeugung eingesetzt. „Wir sind sehr stolz darauf, Teil dieses wegweisenden Projektes zu sein. Die Auszeichnung zeigt, dass wir mit unserer Technologie auf dem richtigen Weg zur industriellen Dekarbonisierung sind“, erklärt SPH-Geschäftsführer Andreas Mück.

Das Projekt im Überblick

Am Standort Wien deckte Takeda bislang seinen Wärmebedarf mit Erdgas. Mit dem ThermBooster™ nutzt das Werk nun Abwärme aus Heißwasser und erzeugt Sattdampf mit bis zu 11 bar (a) bzw. 184 °C – ein typisches Temperaturniveau in der Pharmaproduktion. Die Anlage liefert rund 1,7 MW Wärmeleistung und etwa 2,5 Tonnen Heißdampf pro Stunde, was jährlich bis zu 1.600 Tonnen CO₂ einspart. Der ThermBooster™ arbeitet dabei mit natürlichen Kältemitteln wie Butan und Wasser, die ein sehr niedriges Treibhauspotenzial aufweisen und damit besonders zukunftssicher sind.

Warum die Auszeichnung so wichtig ist

Die Auszeichnung ist ein starkes Signal an die Industrie: Klimafreundliche Prozesswärme und -dampf sind bereits heute wirtschaftlich machbar. Mit diesem Rückenwind treiben wir die Skalierung unserer Technologie weiter voran. Unser Ziel ist es, sie künftig verstärkt auch in Branchen wie der Papier-, Chemie- oder Lebensmittelindustrie zu etablieren. Das Projekt zeigt eindrucksvoll das Potenzial von Hochtemperatur-Wärmepumpen für die industrielle Dekarbonisierung. Wir bleiben dran: Gemeinsam mit starken Partnern gestalten wir den Weg zu klimaneutraler Prozesswärme konsequent weiter.

 

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